Do s Don ts und Nogos in Thailand

Thailänder sind in der Regel sehr offene und freundliche Menschen. Das Lächeln, auch wenn es nicht immer echt ist, gehört einfach dazu.

Dennoch gibt es einige Besonderheiten die man über Thailand im Alltag wissen sollte. Sie ersparen sich dadurch eine Menge Unannehmlichkeiten.

1. Achten Sie auf Hygiene

Im heissen teils tropischen Klima Thailands sollte es eine Selbstverständlichkeit sein zweimal am Tag zu duschen. Thais sind in der Regel sehr geruchsaffin und rümpfen schnell mal die Nase wenn jemand etwas „streng“ riecht. Nur alter Schweiss riecht streng.

2. Bleiben Sie cool

In Thailand ticken die Uhren anders als in Europa. Manches dauert vielleicht länger als Sie es gewohnt sind. Es ist in Thailand verpönt seinem Ärger lautstark Luft zu verschaffen. Für Thais bedeutet dies ein Gesichtsverlust. Und ernst nimmt man Sie dann erst recht nicht mehr.

Bleiben Sie gelassen ruhig und sachlich. Sie werden damit wesentlich mehr erreichen als mit einer Brüllorgie.

3. Königshaus und Buddhismus

Äussern Sie sich auf gar keinen Fall abschätzig über den König von Thailand oder seine Familie. König Bhumipol ist der älteste regierende Monarch der Welt und erfreut sich in Thailand grösster Beliebtheit. Thais würden für ihren König durchs Feuer gehen.

Selbst wenn Ihnen ein Geldschein zu Boden fallen sollte. Treten Sie auf gar keinen Fall (Auch nicht im Reflex) mit dem Fuss drauf .

Auf jedem Geldschein und jeder Münze ist das Portrait des Königs abgebildet. Und so ein Verhalten könnte man Ihnen ohne weiteres als Majestätsbeleidigung zur Last legen. Ohne zu übertreiben. So etwas kann Sie schneller ins Gefängnis bringen als Ihnen lieb ist.

Die meisten Thais sind Buddhisten. Und sie halten sehr viel auf Ihre Religion. Selbst für mich als Hobby Buddhist ist es manchmal kaum zu fassen, wie wenig Respekt buddhistischen Symbolen entgegengebracht wird.

Sie brauchen keine falsche Ehrfurcht zu zeigen. Es reicht schon wenn Sie die Schuhe ausziehen bevor Sie einen Tempel betreten. Oder buddhistische Symbole nicht als Picknickplatz missbrauchen. ( so gesehen in Kanchanaburi)

Den Buddha Mönchen in Thailand gebührt grosser Respekt. Die hinterste Reihe in Bussen ist meist für Mönche reserviert. Thai Mönche sehen Sie in der Regel früh morgens wenn Sie für das Frühstück sammeln gehen.

Sollte Ihnen dennoch einmal abends ein Mönch begegnen ist er wahrscheinlich auf der Durchreise.

Sollte er Sie dann aber nach Geld fragen dann ist er mit Sicherheit kein echter Mönch.

4. Die Sache mit dem Strohhalm

Thais sieht man sehr selten etwas ohne Strohhalm trinken. Selbst wenn Sie im Family Mart eine Dose Bier kaufen, bekommen Sie einen Strohhalm dafür. Der Thai vermeidet es zuviel Zähne zu zeigen beim Trinken. Bei Ausländern wird das jedoch in der Regel toleriert.

5. Mit den Füssen deuten

Eine Geste die die Thais sehr schnell missverstehen können. Manchmal ist es verführerisch, die Beine übereinander zu schlagen. Wenn Ihr Fuss dann auf eine Person deutet kommt das in Thailand einem Affront gleich.

Genauso verpönt ist es über jemanden drüber zu steigen. Man macht einen Bogen um das Hindernis.

Verhalten Sie sich am besten so wie Sie es auch von anderen erwarten würden. Tun Sie nichts was Sie selber auch nicht mögen würden.

Ich wünsche einen schönen Aufenthalt in Thailand.

Ein Gedanke zu „Do s Don ts und Nogos in Thailand

  1. Peter Miete

    zu Punkt 3-> Als Do ist auf jeden Fall zu empfehlen sich die Farbe der Klamotten nach dem Könighaus – in der regel Gelb – anzuziehen. Das ist immer gerne gesehen.

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